Physiotherapie

ist ein Teil der modernen Medizin. Sie fokussiert auf den Bewegungsapparat. Die primäre Aufgabe ist es, die Funktionsfähigkeit zu erhalten und nach Möglichkeit zu verbessern oder wiederherzustellen und Schmerzen zu lindern oder zu eliminieren.

Die Physiotherapeutin berücksichtigt biomedizinische, soziale und psychologische Faktoren, die die Behandlung beeinflussen können. Eine aktive Mitarbeit des Patienten führt zu einem besseren Erfolg.

Die Physiotherapie ist ein Fachgebiet, das sich ständig durch Forschung weiterentwickelt. Berufsbegleitende Weiterbildungen werden von Qualitätskontrollen unterstützt.

Ausbildung

Die Berufsausbildung in der Schweiz erfolgt an einer Fachhochschule und ist in Winterthur, Bern, der Westschweiz und im Tessin möglich. Inhalte des Studiums sind neben den physiotherapeutischen Fächern auch Grundlagenfächer wie z.B. Anatomie, Physiologie, Biomechanik, Innere Medizin und Orthopädie.

Die Ausbildung an der Hochschule umfasst 6 Semester, an deren Ende jeder Student eine Bachelorarbeit verfasst. Das Studium beinhaltet auch wissenschaftliches Arbeiten. Um eine Berufszulassung zu erhalten muss noch ein zehnmonatiges Praktikum absolviert werden.

Selbständig erwerbende PhysiotherapeutInnen benötigen zusätzlich zwei Jahre Arbeitserfahrung in einem Spital.

Nach dem Bachelorstudiengang ist ein weiterführendes Masterstudium an einer entsprechenden Hochschule www.gesundheit.zhaw.ch möglich. Dies ist aber nicht Bedingung zur Berufsausübung.

 

 

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